Fotolexikon, Tipps u. Tricks zum Fotografieren
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 Digitalzoom
Durch bestimmte Algorithmen wird das Bild digital "hochgerechnet" was dem Effekt des heranzoomes mit einer Teleoptik
simulieren soll.

Wie es aber immer bei digitaler Bildvergrösserung ist, geht das nur mit teilweise grossen Verlusten in der Bildqualität,
da die fehlenden Bildpixel dazugerechnet werden.
 DRI Fotografie
Um den Gesamtkontrast und somit alle Details eines Motivs festzuhalten wird in der Digitalfotografie die Dynamic Range Increase (DRI) Methode verwendet.

Hierbei werden mehrere Bilder mit exakt denselben Bildausschnitten mit verschiedenen Belichtungszeiten erstellt.
Durch die längere Belichtung entstehen Bilder mit überbelichteten Stellen, aber auch dunkle Bereiche werden gut dargestellt.
Bei der kürzeren Belichtungszeit hingegen werden die dunkleren Stellen schwarz und die hellen Bereiche differenziert dargestellt.

Die einzelnen Bilder werden mit einem Grafikbearbeitungsprogramm zu einem Bild zusammengesetzt, wobei die hellsten (überbelichteten) Bereiche eines Bildes durch die aus der nächstdunkleren Aufnahme überdeckt werden.

Das so entstandene Bild hat nun einen höheren Kontrastbereich durch den die dunkelsten und hellsten Bereiche der Einzelbilder gut sichtbar sind.

Diese Technik wird im allgemeinen in der "blauen Stunde", also bei Dämmerungsfotografie oder auch Nachts eigesetzt,
wobei darauf geachtet werden sollte dass es sich um statische Motive handelt. Bewegungen (Menschen, Tiere Autos)
die sich während einer Langzeitbelichtung durch das Bild bewegen werden oft als Schatten mit abgebildet (es sei denn sie
bewegen sich schnell genug).

Weiterführende Links zum Thema:
DRI Technik in Photoshop
high-dynamic-range.de
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